07. Dezember: Outing als Sexworker – Mit wem sprichst Du (nicht) über Deine Arbeit?

Datum: 07.12.2022 | Mittwoch
Uhrzeit: 19:00 – 20:30 Uhr

Für alle BesD-Workshops gilt „Sexworker only“. Das heißt, eine Teilnahme ist nur für aktive oder ehemalige Sexarbeiter:innen möglich. 

Kosten: Die Teilnahme ist für BesD-Mitglieder kostenlos, Nicht-Mitglieder bitten wir um eine Spende von 20 € an den BesD e.V. Eine –> Mitgliedschaft beim BesD ist auch kostenlos möglich.
Anmeldung: An Sophie via Mail: sophie@besd-ev.de oder per Telegram @SophieFrey

Bitte benütze die Mailadresse, mit der du beim BesD Mitglied bist (oder gib deine BesD-Mitgliedsnummer an). Schreib uns bitte, welchen Namen du bei „Zoom“ verwenden willst. Falls du nicht BesD-Mitglied bist, sende Sophie bitte einen Screenshot deiner Spendenbescheinigung. 


Inhalt:

Wann, wie, mit wem und aus welchen Gründen sprechen wir über unsere Arbeit als Sexarbeiter*innen oder eben nicht? Wissen Deine engsten Vertrauten Bescheid, aber Du willst auf keinen Fall, dass es die Kolleg*innen in Deinem Bürojob erfahren? Weiß Dein Partner von Deinem Job? Deine Kinder? Deine Eltern? Dein bester Freund? Warum oder warum nicht?

Verschweigst Du bestimmte Aspekte aus Angst vor Verurteilung oder einfach aus Wahrung Deiner Privatsphäre? Gibt es Freundeskreise in denen Du Deine Arbeit ganz locker zum Thema machst und Runden, in denen Du lieber gar nichts dazu sagst?

Wie gehst Du mit faszinierten, interessierten oder besorgten Nachfragen um?

Wir wollen uns über das Thema Outing als Sexworker unterhalten – für einen diversen Einstieg in das Thema erzählen uns drei Kolleg*innen wie es ihnen persönlich damit geht und was sie für Erfahrungen gemacht haben.


Beiträge:

Ellas Erfahrungen sind gemischt: Geplant war ihr Outing als Sexarbeiterin nämlich eigentlich nicht…  Wie sie heute damit umgeht, dass nicht nur das nähere Umfeld sondern auch die Schule ihres Kindes Bescheid weiß, hört ihr in dieser Austauschrunde.
https://www.ellabizarr.de/ 

Jay ist queer, Wahl-Berliner*in und setzt sich aktiv gegen Diskriminierung und Stigmatisierung von Sexualität ein. Als Dorfkind der 90er aufgewachsen und regelmäßig zu Besuch in Bayern, kennt Jay besser als manch andere Person das „Wandeln zwischen den Welten“.
http://www.stark-and-kinky.com

Michael arbeitet im Tantra-Studio, praktiziert experimentelle Körperarbeit und wertschätzende Sexualität. Welche Überlegungen schwirrten ihm vor seinem Komplett-Outing als männlicher Sexarbeiter durch den Kopf?
https://amakido.de/