Impressumsrecht für Sexarbeitswebseiten

Jugendschutzgesetz im Bereich Sexarbeit

Das Impressum der eigenen Webseite macht vielen Sexarbeitenden Sorge, denn um sich dabei gesetzeskonform zu verhalten, müßte man sich komplett outen. Der Realname und die Adresse müssen dort angegeben werden.
Der Berufsverband hilft hier, dass die Anonymität gewahrt werden kann.

Ein Impressum ist auf Webseiten dafür da, dass die User der Seite wissen, mit wem sie es zu tun haben.
Ursprünglich stammt der Begriff „Impressum“ aus dem Presserecht, hat sich aber auch für Webseiten eingebürgert.

Deutschland hat ein sehr strenges Jugendschutzgesetz (JuSchG).
Ziel ist, Kinder und Jugendliche vor vielfältigen, oft auch subtilen Gefährdungen zu schützen und eine altersgerechte Entwicklung ermöglichen.
Klassiker sind Regelungen zum Aufenthalt in der Öffentlichkeit und dem Alkohol- und Tabakkonsum. Weiterhin finden sich auch Bestimmungen zur Freigabe von Kinofilmen, Chat Foren oder auch Computer Games.

Sexarbeitswebseiten benötigen eine*n Jugendschutzbeauftragte*n.
Dies kann der BesD übernehmen.