Öffnungen – Wo und wann ist Sexarbeit wieder erlaubt

WIRD REGELMÄSSIG AKTUALISIERT

Links zu unseren Konzepten für die Wiedereröffnung der Branche:
Testkonzept
Hygienekonzept


ERLAUBT:


SACHSEN-ANHALT
NUMMER 1 – ganz ohne großes Aufsehen.
„Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die Sieben-Tage-Inzidenz einen Wert von 50, dann dürfen Prostitutionsstätten, Prostitutionsfahrzeuge und die Prostitutionsvermittlung im Sinne des Prostituiertenschutzgesetzes betrieben werden.“
Mit Hygienekonzept natürlich.
Hier der Verordnungstext
Die ersten Landkreise waren am 26.6. Anhalt-Bitterfeld und Halle (Saale).
Dann folgte der Salzlandkreis (Bernburg) ab 27.5. und Jerichower Land ab 28.05., Magdeburg ab 29.05.
Eigenständige Sexarbeit war in Sachsen-Anhalt nie verboten.


BERLIN

Öffnung am 18. Juni 2021 (Pressemitteilung dazu)
Prostitution:
• Sexuelle Dienstleistungen ohne Geschlechtsverkehr
• Prostitutionsstätten und Prostitutionsvermittlung mit Hygienekonzept, Terminbuchung und Testpflicht
Kommentar:
Sexarbeit trotz Negativ-Test nur mit FFP2-Masken!
Wieso muss das bei einer Inzidenz von 8 sein?
Diesmal ist Berlin nicht Vorreiter, was Öffnungen für Sexarbeit anbelangt, sondern ganz weit hinten.

 

SCHLESWIG-HOLSTEIN
Es gilt ab Montag (31. Mai):
„Auch Prostitution ist unter engen Voraussetzungen wieder zugelassen. Dazu zählen Kontaktdatenerfassung, Hygienekonzept und Tests für Freier und Prostituierte. Nicht erlaubt wird die Straßenprostitution in Fahrzeugen.“
QUELLE


NRW
Ab 28.05.2021 sind zugelassen: Prostitutionsgewerbe und sexuelle Dienstleistungen in der Inzidenzstufe 1 (stabile 7-Tage-Inzidenz < 35)
Den Beginn machten Coesfeld und Münster  ab Freitag, 28. Mai öffnen.
Infos
Verordnung

 

HAMBURG
Zum 11. Juni 2021 ist Sexarbeit in der Hansestadt wieder zugelassen.
Infos zur Verordnung -> https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/15143670/oeffnungen-zum-11-uni-2021/

 

THÜRINGEN
Das Prostitutionsgewerbe wird ab 2. Juni für Inzidenzen unter 50 geöffnet.
„In Landkreisen oder kreisfreien Städten, in denen ein Inzidenzwert von 50 nicht überschritten wird, sind abweichend von Absatz 2 Nr. 2 und 3 sexuelle Dienstleistungen unabhängig von der Einrichtung, in welcher diese erbracht werden, zulässig, wenn nicht mehr als zwei Personen gleichzeitig beteiligt sind…“
Quelle -> §29 (3) https://www.tmasgff.de/covid-19/verordnung#c1280
Wir freuen uns sehr.
In Thüringen war und ist eigenständige Sexarbeit außerhalb von Prostitutionsstätten nicht untersagt.

 

NIEDERSACHSEN
Hier mußte wie beim letzten Mal das Gericht nachhelfen.
Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht in Lüneburg kippte am 8.6.21 das coronabedingte Prostitutionsverbot in Niedersachsen.
Der Beschluss ist unanfechtbar.
Es darf wieder gearbeitete werden!
Quelle: https://oberverwaltungsgericht.niedersachsen.de/aktuelles/

Niedersachsen ist nun sogar noch einen Schritt weiter gegangen und hat Sexarbeit bezogen auf Corona auf eine Stufe mit anderen körpernahen Dienstleistungen gestellt. Der BesD begrüßt das sehr.

 

MECKLENBURG-VORPOMMERN
Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Nicht nur „Hip-Hop-Tanzen oder sowas“ wird wieder zugelassen, sondern auch Sexarbeit:
Arbeitsminister, Harry Glawe: „Zur Prostitution will ich sagen, dass wird ab Freitag unter Auflagen auch möglich sein, da haben wir uns an Hamburg vor allem orientiert, aber auch an Schleswig-Holstein, die Auflagen werden definiert, …“
Genau wie in Hessen bestand in „Meck-Pomm“ seit dem März letzten Jahres Arbeitsverbot für sexuelle Dienstleistungen. Es gab trotz Gerichtsklagen keine Öffnungen. Und dies, obwohl die Ministerpräsidentin, Manuela Schwesig, zuvor Familienministerin war und unter ihrer Regie das ProstituiertenSchutzGesetz ins Leben gerufen wurde. Sie hat sich zu einer absoluten Hardlinerin entwickelt, was das Thema anbelangt.
Nun ist aber auch in ihrem Bundesland endlich ein Ende in Sicht.
Ab wann?
Freitag, der 11.6.

 

SACHSEN
Erlaubt ist die Öffnung des Prostitutionsgewerbes für stabile Inzidenzen < 35 gilt ab 14.06.
CoronaSchutzVO vom 8. Juni 2021
In Sachsen war eigenständige Sexarbeit außerhalb von Prostitutionsstätten nicht untersagt.
Die Leipziger Zeitung dazu -> Sachsen erlaubt wieder Messen, Clubkultur und Sexarbeit

 

BRANDENBURG
Und nun geht in Brandenburg alles ganz schnell
ab Mittwoch , 16. Juni 2021, gilt:
„Sexuelle Dienstleistungen und Prostitutionsveranstaltungen sind wieder erlaubt (Erfassen von Personendaten, grundsätzliche Testpflicht, Maskenpflicht: solange sexuelle Dienstleistung nicht erbracht wird)“
-> https://www.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=bb1.c.705869.de

 

BREMEN
Die neue Verordnung tritt am 21.06. in Kraft.
„Die Schließung von Einrichtungen betrifft nur noch Diskotheken und Clubs. Somit dürfen auch Saunen sowie Prostitutionsstätten und Schwimmbäder – Frei- und Hallenbäder –generell öffnen.“
Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (
DIE LINKE) erklärte, dass Prostitution und Prostitutionsgewerbe in der Verordnung gar nicht mehr erwähnt werden, es sind einfach „körpernahe Dienstleistungen“.
Sehr löblich.
Geht doch!!!!!

 

BADEN-WÜRTTEMBERG
Und wieder mußte geklagt werden.
Der Eilantrag gegen die fortdauernde Schließung von Prostitutionsstätten war erfolgreich! Betriebsuntersagung für Prostitutionsstätten ab kommendem Montag, 21. Juni außer Kraft gesetzt.
Hier nachlesen

Um hier langfristig mehr Sachlichkeit reinzubringen planen wir in Stuttgart einen Sexarbeits-Konferenz am 9. und 10.September.
Infos und Anmeldung -> https://sexarbeitskonferenz.de

BAYERN
Der Freistaat zeigt wie man ganz nebenbei, komplett unauffällig die Prostitution wieder erlauben kann, ohne dass dies groß publik wird und für Aufregung sorgen könnte.
Es wurde einfach das Wort „Prostitutionsstätten“ wieder aus der Verordnung gestrichen … und RotlichtAN!

 

SAARLAND
Unglaublich. Am Freitag (25.6.) wird auch im Saarland das Rotlicht angeknipst.
Das Saarland kommt der Entscheidung des Gerichts zuvor und öffnet Sexarbeit und Prostitutionsstätten.

 

HESSEN
Ab 25.6. ist Prostitutionsgewerbe und auch körpernahe Dienstleistung wieder gestattet.
Hier ein schönes Video. Ministerpräsident Bouffier leitet ein und Gesundheitsminister Kai Klose verkündet die Öffnung -> https://www.youtube.com/watch?v=6yOvcG-_oEQ&t=1082s

RHEINLAND-PFALZ
Endlich gibt sich auch RLP die Ehre uns wieder arbeiten zu lassen.
Ab 2.Juli geht es los.
Allerdings reicht es nicht, das letzte Bundesland zu sein, sondern es wird auch noch erwartet, dass bei den Kontaktdaten der Personalausweis vorgezeigt wird.
Soweit ich weiß, gibt es dieses Mißtrauen bei keiner anderen Branche.
Hier die Verordnung: §6 (6)