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Willkommen bei der größten Vertretung für Sexarbeitende in Europa

26.05. | 16:00 | Eine Stunde – Ein Thema

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Das Gesetz für Gleichstellung, Respekt und Rechte in der Sexarbeit (SAG) ist der erste umfassende Gesetzentwurf in Deutschland, der direkt von Sexarbeitenden verfasst wurde. Online-Veranstaltung offen für alle Interessierten – let’s talk about it!

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Ein Blick hinter die Kulissen: Sexarbeit in Deutschland

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Initiative Kundschaft

Hart stigmatisiert

Die einzigen, die noch härter stigmatisiert sind als wir, sind unsere Kund*innen. So wie wir Sexarbeitenden in die Opferrolle der „unfreiwilligen Zwangsprostituierten“ gedrängt werden, so wird unserer Kundschaft die Täterrolle der „grausamen Vergewaltiger“ angedichtet. Beides ist genau so pauschal wie falsch. Unsere Kundschaft möchte uns nicht vergewaltigen – unsere Kundschaft möchte eine Dienstleistung in Anspruch nehmen. Und keinem von uns beiden ist damit geholfen, wenn unser gemeinsames Geschäftsverhältnis kriminalisiert wird. Kein Gewerbe dieser Welt wird besser oder sicherer, wenn es in die Illegalität marginalisiert oder in die Sündhaftigkeit stigmatisiert wird. Für Niemanden.

Nichts Verurteilenswertes

Natürlich gibt es auch Kunden*innen die kein akzeptables Benehmen mehr an den Tag legen und es gibt sogar Menschen die ihren Sexarbeitenden wirklich Schaden zufügen wollen, aber das ist alles schon längst strafbar. Wir haben gute Gesetze dagegen und brauchen nicht noch doppelt gemoppelte Pauschalkriminalisierungen obendrauf. Nicht-einvernehmliche sexuelle Handlungen sind generell eine Straftat. Überall. Egal ob in der Sexarbeit, in der Ehe oder sonst wo. Und die Verfolgung dieser Straftaten wird auch nicht dadurch erleichtert, dass man zusätzlich noch die gesamte ordentliche Kundschaft, die sich absolut korrekt verhält, zu Kriminellen abstempelt. Im Gegenteil: Damit behindert man nur die Arbeit unserer Polizei, die so zigmal mehr zu Unrecht Kriminalisierte zu verfolgen hätte, die defacto nichts Verurteilenswertes getan haben.

Total Normal

Bei Minderheiten wie beispielswiese Rollstuhlfahrenden, die Sexualassistenz in Anspruch nehmen, weiblicher Kundschaft, die eine Tantramassage bucht, Klienten der Sexualbegleitung oder Sklav*innen von Dominas wird es schnell offensichtlich wie unsinnig es wäre, diese Kundengruppen als Gefahr für ihre Dienstleister*innen zu titulieren. Aber auch in der breiten Mehrheit der ganz typischen Sexarbeit ist nicht jeder Mann der einer Frau beischläft automatisch ein Vergewaltiger, sobald er sie dafür bezahlt. Dieser Zusammenhang besteht einfach nicht. Es ist absolut möglich und total normal Frauen sowohl zu vögeln als auch zu bezahlen, ohne ihnen dabei irgendein Leid zuzufügen. Die absolute Mehrheit aller Kund*innen macht das genau so. Also Nein, auch wenn radikalfeministische Sexarbeitsgegner*innen das gerne so behaupten, ist Sexarbeit keine Form der Vergewaltigung.

Für nichts schämen müssen

Unsere Kundschaft ist also nicht unser Feind. Im Gegenteil: Es gibt sogar eine tolle Vereinigung aus Kund*innen, die uns bei unserem gemeinsamen Streben nach Entkriminalisierung und Entstigmatisierung bestens unterstützt. Organisiert von der Berliner Sexarbeiterin Godess Aurora beteiligt sich die „Initiative Kundschaft pro Sexarbeit“ mit über 60 Personen (Stand 2.2026) an unserem politischen Treiben und liefert einzigartige Perspektiven aus der Welt unserer Kundschaft. Sie sind der lebende Beweis dafür, dass Kund*innen keine „grausamen Vergewaltiger*innen“ sind und sich genau wie wir, für nichts schämen müssen, was wir zusammen tun.

Also guckt sie euch mal an..
kundschaft-sexarbeit.de

Kunden im Interview

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Tribel-H-1
Tom-M-1
Tom-1
Toccata-1

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Sklavemaxim-2
Sienna-2-1024×1024
Ruebennase-2-1024×1024
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Lui-2-1024×1024
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Kai-2-1024×1024
Johnny-Freier-2-1024×1024
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Herzbube-2-1024×1024
Hermann-2-1024×1024
Glantaler-2-1024×1024
Felix-2-1024×1024
Elestre-2-1024×1024
Coco-Sadasia-2-1024×1024
Christian2-2-1024×1024
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