09.02.24 EINE STUNDE / EIN THEMA – Das Strafrecht und sexuelle Selbstbestimmung in der Sexarbeit

Unsere monatliche Online-Veranstaltungsreihe zu den gesellschaftlich und politisch am heißesten diskutierten Themen rund um Sexarbeit. Sexarbeiter*innen und Expert*innen aus relevanten Bereichen erklären, klären auf und diskutieren.

Datum:  Freitag der 09. Februar 2024

Uhrzeit: 17:00 bis 18:00 Uhr – der Zoom-Link wird nach der Anmeldung versendet.

Anmeldung: emma@besd-ev.de (Emma Sophie Roe | Mitarbeiterin für die politische Arbeit im BesD)

Teilnahme: Offen für alle Interessierten!

Zielgruppe: Mitarbeitende aus Verwaltung, Politik, Gesundheitswesen und sonstige Interessierte

Preis: Kostenlos

Sprache: Deutsch

Veranstalter:
Der Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD e. V.) ist die größte Sexarbeitenden-Organisation Europas und hat als Ziel die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Beseitigung von Missständen und Entstigmatisierung.

Aufzeichnung und Materialen:  Werden im Nachhinein hochgeladen auf dem BesD-Youtube-Kanal.
Dort finden sich auch die Aufzeichnungen der ehemaligen EINE STUNDE / EIN THEMA Beiträge.

 

INHALT

Verändert Bezahlung irgendwas an der Herstellung von Konsens? Was ist eigentlich diese „sexuelle Selbstbestimmung“, insbesondere in Bezug auf das Strafrecht, das sexuelle Selbstbestimmung ja eigentlich schützen soll, und dann eben konkretisiert auf den Bereich kommerzieller Sexualitäten. Welches Konzept von sexueller Autonomie hat das Strafrecht bislang im Blick? Passt das eigentlich für Sexarbeit? Wenn der strafrechtliche Schutz Sexarbeitende tatsächlich schlechter erreicht (was wir auch so genau nicht wissen), woran liegt das dann? Diese Fragen stellt sich Teresa Harrer im Zuge ihre Dissertation und unserer eine Stunde ein Thema Veranstaltung im Februar.

 

REFERENT*INNEN

Teresa Harrer hat in Leipzig Jura studiert, promoviert dort am Lehrstuhl von Elisa Hoven und arbeitet an der FernUni in Hagen, beim „FernRep“.  Einem Programm zur Examensvorbereitung mit dem Ziel, dass die Studierenden dafür kein Geld mehr für teure private Prüfungsvorbereitung ausgeben müssen, damit das Jurastudium mehr Menschen offensteht, die keinen akademischen und ökonomisch starken Hintergrund haben. Neben ihrer Forschung setzt sie sich also auch beruflich für Gleichstellung in der Wissenschaft ein.

In ihrer Forschung, speziell in ihrer Dissertation, plant sie empirisch zu arbeiten und plant ca. 10 Interviews mit Sexarbeitenden durchzuführen, um rauszufinden, was für diese sexuelle Selbstbestimmung bedeutet.

 

Nachfragen/Kontakt

Emma Sophie Roe (Mitarbeiterin für die politische Arbeit im BesD)
Mail: emma@besd-ev.de
Telefon: +49 151 70648865

Johanna Weber (politische Sprecherin des BesD)
Mail: johanna@besd-ev.de
Telefon:  +49 151 17519771

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