14.02.23: EINE STUNDE – EIN THEMA: „Nordisches Modell“ und Folgen für Sexarbeitende (online)

Eine Stunde – ein Thema rund um Sexarbeit
Februar: „Nordisches Modell“ und Folgen für Sexarbeitende

Zielgruppe: Mitarbeitende aus Verwaltung, Politik, Gesundheitswesen und sonstige Interessierte

Datum: Mittwoch, 14.02.2023

Uhrzeit: 17:00 bis 18:00 Uhr – der Zoom-Link wird nach der Anmeldung versendet.

Veranstalter:
Der Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD e. V.) ist die größte Sexarbeitenden-Organisation Europas und hat als Ziel die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Beseitigung von Missständen und Entstigmatisierung.

Preis:
kostenlos und offen für alle


Inhalte:
Als Lösung für Probleme in der Sexarbeit/Prostitution wird immer wieder über das „nordische Modell“ oder Sexkaufverbot diskutiert. Selten faktenbasiert, und selten kommen Sexarbeiter*innen selber zu Wort. Viel wird über sie aber nicht mit ihnen geredet.
In den Medien kursiert unzureichendes  Zahlenmaterial, welches zu vorschnellen Schlüssen führen kann.
Ebenso ist es mit Forschungsergebnissen. Diese sind oft veraltet oder aus dem Kontext gerissen.

Für die Februar-Veranstaltung von
„Eine Stunde – Ein Thema“
haben wir folgende Referentinnen:


Johanna Weber
Politische Sprecherin des BesD e.V. und Sexarbeiterin, die in verschiedenen Sparten von Wohnungsbordell über Escort bis Dominastudio gearbeitet hat:

  • Veränderungen im Arbeitsalltag von Sexarbeitenden unter dem Sexkaufverbot (nordisches Modell)
  • Was ist neben der Freierbestrafung noch verboten wird oder wird unmöglich
  • Folgen für Sexarbeitende in Zwangs- und Ausbeutungssituationen
  • sinnvolle „Ausstiegsprojekte“, die in der Fachwelt Umstiegsbegleitung genannt werden.

 

Sonja Dolinsek
Historikerin mit aktuellen wissenschaftlichen und politischen Bezug zu Sexarbeit und Menschenhandel.
Sie betreibt die Webseite „menschenhandel heute

  • Welche Studien und Forschungen gibt es aus Ländern, die ähnliche oder solche kriminalisierende Modelle haben?
  • Ergebnisse aus Irland und Frankreich
  • Menschenhandel in Schweden
  • Wie beeinflußt ein Sexkaufverbot die Situation von Opfern aus Menschenhandel zum Zwecke sexueller Ausbeutung?

ANMELDUNG
über Emma Sophie Roe (Mitarbeiterin für die politische Arbeit im BesD)  ‭
Mail: emma@besd-ev.de

Infos:
Emma Sophie Roe (Mitarbeiterin für die politische Arbeit im BesD): 0151 70648865‬ -> emma@besd-ev.de
Johanna Weber (politische Sprecherin des BesD) 0151 1751 9771 -> johanna@besd-ev.de