Skulptur für Köln geplant: Ein Symbol für Toleranz & Respekt

Seine Skulptur “Susanne” sorgt seit 2020 im niederländischen Alkmaar auf einer der Haupteinkaufsstraßen für jede Menge Gesprächsstoff:

Nun ist der Künstler und Bildhauer Manfred Holz drauf und dran, in Deutschland ein lautes Zeichen für Toleranz und Solidarität zu setzen – auch für Sexarbeitende.

Neben der Fertigstellung kämpft sich Manfred Holz derzeit durch die Kölner Bürokratie, um alle nötigen Genehmigungen zum Standort und Aufbau der Skulptur zu sammeln und steckt seit Wochen Kreativität und Arbeitszeit in sein Projekt. Dieses Anliegen unterstützen wir vollumfänglich!

-> Hier geht es zur Facebook-Fanseite des Soli-Denkmals, wo regelmäßig der künstlerische Entstehungsprozess zu sehen ist und alle Neuigkeiten gepostet werden.

-> Auf www.surrealerotik.de findest du die anderen Arbeiten von Manfred.

Als öffentliches Symbol und Denkmal soll das fertige Werk im schicken Bronzeguss für die Solidarität mit marginalisierten Gruppen, für Toleranz und für die Schönheit der Vielfalt einstehen.

Dafür braucht es jetzt unsere und deine Unterstützung!

Während die Arbeit mit Spachtel und Meißel fleißig voran schreitet, fehlt es derzeit noch an Geld um den geplanten Bronzeguss zur Gänze zu finanzieren.

Der angestrebte Standort für die Skulptur liegt in der Stadt Köln am Rudolfsplatz, wo auch der schwul-lesbische Weihnachtsmarkt stattfindet. Eine billigere Steinskulptur ist leider keine Alternative, da diese möglichen Angriffen auf dem öffentlichen Platz vergleichsweise schutzlos gegenüberstehen würde.

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass das Geld für den Bau und den Guss der Statue zusammenkommt! 

Am 18. Dezember findet in Köln eine von Manfred organisierte Soli-Party statt, mit deren Erlös* das Projekt „Bronzeguss“ gestemmt werden soll:

Das ist mal ein geiles Logo? Finden wir auch! 🙂

Bisher gibt es leider noch keinen offiziellen Shop, aber im „Shop“ in diesem Ebay-Konto klappt’s schließlich genauso gut:

Wissenschaftler Mark Benecke, der sich bereits seit Jahren für die Rechte von Sexarbeiter*innen engagiert,  zeigt wie’s funktioniert: Mit deinem Kauf* von Tassen und T-Shirts mit dem von Manfred Holz entworfenen Logo schlürfst du in Zukunft nicht nur toleranten Kaffee sondern trägst ebenfalls zu der Verwirklichung des Skulptur-Projekts bei!

*Info: Falls mehr Spendengelder eingenommen werden, als für die Umsetzung des Projekts nötig sind oder ein unerwarteter Projektabbruchs stattfindet (z.B. weil dieses aufgrund einer Ablehnung der Stadt doch nicht umgesetzt werden kann) werden die gesammelten Spenden bzw. die über das Spendenziel hinaus gesammelten Spenden zu gleichen Teilen an Hilfsorganisationen ausgezahlt – genauere Info folgt!



In eigener Sache: Fördermitgliedschaft beim BesD

Die Abwertung und Verächtlichmachung von Sexarbeiter*innen in der Gesellschaft in der wir leben, machen es uns leider oft alles andere als leicht, Unterstützung oder Gehör für unsere Anliegen von Menschen außerhalb der Sexworker-Community wie auch Journalist*innen und Politiker*innen zu erhalten.

Der absolute Großteil der Arbeit unseres Verbands, der sich ausschließlich aus aktiven und ehemaligen Sexarbeitenden bildet, findet auf ehrenamtlicher Basis statt – unsere laufenden Kosten müssen ausschließlich durch Spenden gedeckt werden. 

Für nachhaltige Veränderung und um die Zukunft unseres Verbandes langfristig zu sichern, brauchen wir vor allem den Einsatz jener Menschen, die sich, obwohl sie nicht selbst der Sexarbeit nachgehen, für die Sichtbarkeit und die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen für Sexarbeitende einsetzen wollen –  beispielsweise mit der seit kurzem (auch anonym) möglichen Fördermitgliedschaft beim Berufsverband.