Überwältigendes Feedback auf den Nothilfe Fonds: Der BesD wird gehört!

Trotz Corona-Flaute zeigte sich in den Reaktionen auf unseren Nothilfe Fonds jede Menge Solidarität mit den Nöten und Ansinnen von Sexarbeiter*innen in Deutschland.

Neben jungen Portalen wie NOIZZ  und Szene-Publikationen wie dem BOX Magazin (S.18+19) oder der siegessäule, berichteten Stadt-Zeitungen wie die MOPO oder die Berliner Zeitung, aber auch landesweite Publikationen wie Handelsblatt, faz, BILD, das Hamburger Abendblatt, taz, ZEIT und Stern, und große Sender wie RTL, NTV und MDR  über den Nothilfe Fonds des BesD.

In Zeiten, wo Sexwork-Gegner*innen städtische Gelder beantragen, um das Schwedische Modell in Deutschland durchzusetzen, freuen wir uns besonders, dass die Anliegen von Sexarbeitenden ein so großes Gehör in Medien und Öffentlichkeit finden.

Gerade in unserer Branche gibt es viele Gruppen, die besonders schutzbedürftig sind – zum Beispiel weil sie kaum Deutsch sprechen, sich nicht anmelden können oder einfach keine alternativen Arbeitsmöglichkeiten haben. Oft betrifft das Migrant*innen, alleinerziehende Mütter, Rom*nja, queere und Trans- Personen, People of Color, von Armut betroffene oder verschuldete Personen, suchtkranke Menschen oder wohnungs- oder obdachlose Personen. Sie können sich einen Arbeitsausfall am wenigsten leisten und müssen illegal weiter arbeiten – denn sie fallen in vielen, vielen Fällen durch die Maschen des staatlichen Hilfesystems.

Für genau diese Notlagen hat der BesD schon zu Beginn der Krise den Nothilfe Fonds organisiert und begonnen, Spenden zu sammeln. An über 400 besonders bedürftige Sexworker konnten wir rund 126.000 Euro auszahlen, insbesondere ging es dabei um Geld für Lebensmittel, Medikamente und Notunterkünfte. Das Geld ist alle, aber die Krise dauert an – hunderte Anträge warten in der Schublade.

Zur Weihnachtszeit hat sich der Verband deshalb eine besondere Aktion einfallen lassen. Unter allen Spender*innen, die in der Zeit vom 1. bis zu 24. Dezember eine Spende für den Nothilfe Fonds in Höhe von mindestens 50€ überweisen und uns ihre Emailadresse zukommen lassen, verlosen wir am 24. Dezember zehn exklusive, gedruckte BesD-Kalender für 2021 – mit schönen, sexy und teils privaten Fotos, die Kolleg*innen aus dem BesD kostenfrei zur Verfügung gestellt haben.


Wir bedanken uns bei diesen Medien, die unseren Aufruf publiziert haben: (Edit: Artikel kommen und gehen leider sehr schnell in Netz – nicht mehr funktionierende Links haben wir entfernt, und in diesem Fall nur das Medium genannt):


 

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