16. Dezember: Zwischen Weltrettung und Aktivist*innen-Burnout – Wie viel Aktivismus tut gut?

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Datum: 16. Dezember 2020
Uhrzeit:
19:00 – 21:00 Uhr
Ort:
Online
Leitung:
Dennis| Moderation: Undine

Sprache: Englisch und/oder Deutsch – Der Bedarf nach Übersetzung wird am Anfang des Workshops abgeklärt und ein zweisprachiger Workshop ist grundsätzlich möglich.
Kosten: Die Teilnahme ist BesD-Mitglieder kostenlos, Nicht-Mitglieder bitten wir um eine Spende von 20 € an den BesD e.V. Eine Mitgliedschaft beim BesD ist auch kostenfrei möglich :-).

Für alle BesD-Workshops gilt: „Sexworker only“. Das heißt, eine Teilnahme ist nur für aktiv oder ehemals aktiv in der Sexarbeit tätige Menschen vorgesehen. Ausschließlich aktive und ehemalige Sexarbeiter*innen können Mitglied beim BesD e.V. sein oder werden.

Anmeldung: An Charlie via Mail: charlie@besd-ev.de oder per Telegram @CharlieHansen

Bitte benütze die Emailadresse, mit der Du beim BesD Mitglied bist für Deine Mail an Charlie und/oder gib Deine BesD-Mitgliedsnummer an. Bitte gib zusätzlich an, welchen Namen du bei „Zoom“ verwenden willst – die Moderator*innen lassen nur die Namen von der Teilnehmerliste ins Meeting rein. Falls Du nicht BesD-Mitglied bist, sende bitte einen Screenshot Deiner Spendenbescheinigung.


Inhalt: 

Der Berufsverband wächst. Es gibt viele neue und sehr engagierte Aktivist*innen, andere ziehen sich (zeitweise) zurück. Die Balance zwischen self-care und Aktivismus ist schwierig zu finden – und noch schwieriger zu halten.

Self-care ist dabei nicht nur für einzelne Aktivist*innen wichtig, sondern auch für den Verband – denn nachhaltiger Aktivismus besteht nicht daraus Aktivist*innen in den Burn-Out zu treiben. Immer wieder große, neue Projekte anfangen, aber kaum eins beenden, kann Frust erzeugen. Wie aber soll die eigenen Energie eingeteilt werden, damit sie für den Aktivismus-Marathon reicht?

Darauf gibt es keine einfache Antwort – aber ein Teil der Antwort ist, überhaupt darüber zu reden. Nicht alle Menschen sind Aktivismus-Marathon-Läufer\*innen. Manche übernehmen vielleicht besser einen Sprint im Staffellauf.

Der Workshop soll nach einer kurzen Einleitung einen offenen Austausch ermöglichen, um darüber zu reden, wo die eigenen Grenzen liegen (und diese überhaupt zu erkennen) und warum es Sinn ergibt, sich konkrete Ziele zu setzen und seinen eigenen Aktivismus-Strategie zu finden.

Workshopleiter:

Dennis Deep wurde 2018 aus finanzieller Not Escort und blieb dabei, weil er viel Spaß am    (Schau)Spiel mit sexuellen Fantasien hat – und es ihm das Studium finanziert. Er lebt und arbeitet vor allem in Berlin und will, dass die Gesellschaft offener mit konsensualem Sex umgeht.

https://dennisdeep.de/

 

 

 


Between saving the world and activists burn-out: How much activism is good?

Date: 16th of December 2020
Time:
7 pm – 9 pm
Place:
Online
Lead:
Dennis| Moderation: Undine

Language: English and/or German – The need for translation will be clarified at the beginning of the workshop and a bilingual workshop is possible.
Costs: Participation is free for BesD members, non-members are asked to donate 20 € to BesD. A Membership in BesD is also possible free of charge :-). 

For all BesD workshops the following applies: „Sexworker only“. This means, that participation is only intended for people who are actively or were formerly actively involved in sex work. Only active and former sex workers can be or can become members of BesD e.V.

Registration: To Charlie via mail: charlie@besd-ev.de or by Telegram @CharlieHansen

Please use the same email address from your membership for your email to Charlie and/or enter your BesD membership number. Please also specify which name you want to use for „Zoom“ – the moderators will only let names from the participant list join the meeting. If you are not a BesD member, please send a screenshot of your donation receipt.


Content:

The BesD is growing. There are many new  and engaged activists. Others are (temporarily) taking a break. The balance between self-care and activism is hard to find. And even harder to maintain.

Self-care is important for activists, but also for the whole organisation. Sustainable activism isn’t pushing activists into burn-out. Always starting new, big projects but barely finishing one, can create frustration. But how do you manage your own energy so it lasts for the activism marathon?

There is no easy answer to that. But part of the answer is to talk about it. Not everyone is meant to run activist marathons. Some might be better off taking a sprint here and there!

This workshop aims to give a short introduction and then create an open exchange about what our own limits are (and how to notice them), why it’s reasonable to set your own specific goals and how to find your personal strategy for your activism.

Workshop-Leader:

Dennis Deep became an escort in 2018 out of financial need and stuck with it because he enjoys (role-)playing with sexual fantasies – and it finances his studies. He lives and works mainly in Berlin and wants society to be more open towards consensual sex.

https://dennisdeep.de/

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