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“Die Hure”: Gedicht einer anonymen Sexarbeiterin in Corona-Zeiten

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DIE HURE

Im Mit­tel­al­ter wur­den wir ver­brannt, jetzt regis­triert man uns im gan­zen Land. Abschaf­fen wol­len uns doch nur die Frau­en, deren Män­ner regel­mä­ßig nach uns schau­en.   Der Staat der will uns nicht beschüt­zen, die Steu­er­ein­nah­men ihm doch viel nüt­zen. Der Bock­schein der war frü­her ein­mal Pflicht, né Gesund­heits­be­ra­tung wol­len wir nicht.   Durch Coro­na kann man uns ver­bie­ten, doch wer bezahlt jetzt Essen und die Mie­ten. Habt ihr das auch rich­tig durch­ge­dacht, was glaubt ihr was né Zwangs­pro­sti­tu­ier­te macht.   Stun­den­ho­tels kann man nicht mehr buchen, man muss sich jetzt ein ande­res Plätz­chen suchen. Die Dro­gen­be­schaf­fung ist jetzt dop­pelt schwer, auf der Stra­ße gibt es kei­ne Frei­er mehr.   Den Huren­aus­weis könnt ihr jetzt behal­ten, Ich las­se mich von euch nicht mehr ver­wal­ten. Natür­lich mache ich jetzt eine Pau­se, und bleib wegen Coro­na nun zu Hau­se.

© Anonym